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Nachbearbeitung und Versiegelung

Kanten, Oberfläche und Schutz optimieren

Nach der Gravur ist in vielen Fällen eine gezielte Nachbearbeitung sinnvoll, insbesondere bei industriellen Anwendungen oder bei Beschilderungen für den Außenbereich. Sie trägt dazu bei, die optische Qualität zu verbessern, die Lebensdauer zu erhöhen und die Funktionalität der Kennzeichnung dauerhaft sicherzustellen. Art und Umfang der Nachbearbeitung richten sich dabei nach Material, Gravurverfahren und späterem Einsatzumfeld.


 


Typische Schritte der Nachbearbeitung

Zu den häufigsten Nachbearbeitungsschritten zählen unter anderem:

  • Reinigung von Gravurresten, Staub und Spänen
  • Entfernen von Rauch- oder Schmauchspuren nach der Lasergravur
  • Entgraten von Schnitt- und Fräskanten
  • Glätten scharfer Kanten und Übergänge
  • Sichtprüfung der Gravur auf Gleichmäßigkeit und Lesbarkeit
  • Maß- und Passkontrolle vor der Montage

 

Oberflächenschutz und Veredelung

Je nach Einsatzbereich kann ein zusätzlicher Oberflächenschutz sinnvoll oder notwendig sein, um die Gravur dauerhaft zu schützen.
Mögliche Maßnahmen sind:

  • Schutzbeschichtungen gegen Abrieb
  • Versiegelungen gegen Feuchtigkeit und Witterung
  • UV-beständige Beschichtungen für Außenschilder
  • chemische Schutzschichten gegen Reinigungs- oder Lösungsmittel
  • transparente Lacke zur Konservierung der Oberfläche

 

Auslegen und Hervorheben der Gravur

In bestimmten Anwendungen wird die Gravur zusätzlich optisch hervorgehoben oder funktional ergänzt.
Typische Möglichkeiten sind:

  • Auslegen der Gravur mit Farbe
  • Kontrastverstärkung bei tiefen Gravuren
  • farbliche Kennzeichnung von Symbolen oder Warnhinweisen
  • Verbesserung der Lesbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen

 



Eine gezielte Nachbearbeitung ergänzt den Gravurprozess sinnvoll. Sie verbessert nicht nur das Erscheinungsbild, sondern trägt wesentlich zur Haltbarkeit und Zuverlässigkeit der Kennzeichnung bei, insbesondere bei anspruchsvollen industriellen Anwendungen.